Hanf Top 100, Alles über Hanfanbau

 

 

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Lagerung

Wie lagert man gras?

Bei der Lagerung von Cannabisprodukten bauen drei Faktoren das in der jeweiligen Materie enthaltene THC (Wirkstoff) im Laufe der Zeit zu CBN (Abbauprodukt, was kaum noch wirkt) ab:

1. Licht: Hat den grössten Anteil am Abbau von THC. Gegenmassnahme: Materie vor Licht schützen (Dosen, schwarze Plastikfolie, etc.)

2. Wärme: Je wärmer es ist, desto mehr Molekularbewegung findet je Zeit statt => die natürliche Oxidation wird beschleunigt. Gegenmassnahme: Materie an möglichst kühlem Ort lagern, wenn vorhanden im Kühlschrank (+3 - +5 Grad). Auch Tieffrieren ist möglich. Vor-aussetzung ist dabei absolut trockenes Lagergut. Frisches, feuchtes Gras wird sonst beim Auftauen zu Matsch. Auch Haschisch enthält noch eine gewisse Menge an Wasser, das beim Tieffrieren die Struktur des Haschischs zerstören könnte. Dies führt allerdings zu keinerlei Qualitätsverlust.

3. Luft: Zur Oxydation von THC zu CBN ist Sauerstoff nötig. Gegenmassnahme: Materie luftdicht verpacken (Gefrierbeutel, einschweissen, Vakuum). Voraussetzung: Trockenes Lagergut (sonst Schimmel und Fäulnis).

Bei normaler Zimmertemperatur (20 Grad) merkt man, je nach Grösse, Oberfläche und Verpackungsmaterial, nach etwa 4-12 Monaten ein Nachlassen der Wirkung. Dicker ge-presstes Haschisch hält länger frisch (zumindest die Teile in der Mitte), als dünnere Platten. "Schwarzen" (bzw. besonders ölige Dope die sich bei Handwärme kneten lässt) rollt man am besten auf einer glatten Oberfläche (dadurch schliessen sich die Poren und es kann weniger Luft rein) zu einer Kugel (kleinste Oberfläche). Als Powder (also noch ungepresst) soll sich das Haschisch sehr gut lagern lassen, weil die Drüsen die beste Verpackung überhaupt seien.

Haschischherstellung

Die Herstellung von Haschisch aus einer Kleinproduktion lohnt sich meistens nicht, da die Mengen sehr gering sind und relativ viel bei der Verarbeitung verloren geht. Es lohnt sich jedoch zur Qualitätssteigerung. Vollständig getrocknete Blütenstände werden zerkleinert in eine leere Glacebox (aus Plastik) gegeben. Die Schachtel wird geschlossen und stark geschüttelt. Auf Grund der statischen Aufladung bleiben die leichten Harzdrüsen an der Wand kleben, der unpotente Rest kann danach einfach vom Boden genommen werden. Dieser Vorgang wird wiederholt, bis keine Harzdrüsen mehr an der Wand kleben. Die Harz-drüsen von den Wänden können quasi beliebig lange ohne Verlust an THC gelagert werden. Haschisch erhält man, indem man die Harzdrüsen zusammenpresst, dabei strömt das Harz aus.

Eine andere Weise ist das Sieben der Harzdrüsen. Man bespannt dazu eine Schüssel mit einer Gaze oder mit Seide. Dann reibt man das Gras fest daran. Die Harzdrüsen gelangen durch die feinporige Schicht in die Schüssel. Der Rest bleibt zurück. Dieser Vorgang ist zu wiederholen, bis keine Drüsen mehr in die Schüssel gelangen.

Auf diese Arten gewonnene Produkte gleichen käuflichem Haschisch fast gar nicht. Sie sind viel staubiger und halten nicht recht zusammen. Sie werden deshalb als „Blütenstaub“ bezeichnet.

 

 

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